Identifizierung von anaeroben Bakterien

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Identifizierung von anaeroben Bakterien mit der AN Plate

Die Biolog AN MicroPlate (96-well-Mikrotiterplatte) ist konzipiert für die Identifizierung eines sehr breiten Spektrums von anaeroben Bakterien, einschließlich der Gattungen Bifidobacterium, Clostridium, Eubacterium, Fusobacterium, Lactobacillus, Lactococcus, Megasphaera, Pectinatus, Pediococcus, Peptostreptococcus, Propionibacterium und Weissella.

AN Plate

Diese Gattungen sind wichtig in der Industrie und Umwelt, insbesondere in der Lebensmittelindustrie, wo sie sowohl für die Lebensmittelproduktion als auch für Lebensmittel selbst. Die AN Plate verwendet die gleiche Redox-Chemie, die in den Biolog GP2 und GN2 Plates verwendet wird. Diese Technologie, basierend auf der Reduktion eines Tetrazolium-Farbstoffes, reagiert auf den Prozess des Stoffwechsels (Oxidation von Substraten) und nicht auf Stoffwechselnebenprodukte (z. B. Säure). Als Ergebnis der Zellaktivität ändert der Farbstoff seine Farbe von farblos zu violett und liefert somit einen metabolischen Fingerabdruck. Die Redox-Chemie von Biolog funktioniert mit jeder Kohlenstoffquelle und vereinfacht den Testprozess erheblich, da nach der Inkubation keine Farbentwicklungschemikalien zugegeben werden müssen.

Die Anaerobier-Datenbank enthält über 360 Taxa von anaeroben Bakterien, einschließlich über 70 Arten von Milchsäurebakterien.

Die Biolog AN Plate führt 95 Tests gleichzeitig durch und liefert ein charakteristisches Reaktionsmuster das als „metabolischer Fingerabdruck“ bezeichnet wird. Dieses Fingerabdruck-Reaktionsmuster liefert eine große Menge an Informationen, die auf einer einzigen AN Plate ablesbar sind.

Die Muster werden durch die MicroLog Software mit der Datenbank verglichen, um eine Identifizierung zu ermöglichen.

Andere Identifizierungsmethoden auf Basis von Anaerobier-Kits basieren auf weniger

Tests. Daher kann ein anaerober Organismus, der zuvor mit einer anderen Methode identifiziert wurde ein Ergebnis liefern, das von dem der Biolog AN Plate in der Datenbank abweicht. Dieser Unterschied kann auf folgende Faktoren zurückzuführen sein. Bei der Bestimmung eines anaeroben Identifikationsergebnisses aus der Biolog AN Plate und einer anderen Methode ist Folgendes zu beachten:

o Das MicroLog System basiert seine Identifizierung auf einer größeren Anzahl von Tests

o Das MicroLog System deckt mehr Arten ab

o Die Taxonomie vieler anaerober Gattungen ist unzureichend definiert

Verschiedene Methoden haben unterschiedliche Anzahlen und Arten von Organismen innerhalb ihrer Datenbank.

Hersteller

Anzahl anaerober Taxa der Datenbank

Anzahl der Tests für die Identifikation

Biolog. Inc MicroLog™

366

95

bioMérieux Vitek®

84

28

bioMérieux API 20A®

77

20

BBL® Crystal™

107

28

Innovative Diagnostic Systems, Inc. RapID ANA II

96

18

Die Tabelle zeigt mehrere beliebte Kit-basierte Methoden. Die Biolog AN Plate hat

eine viel größere Anzahl von Tests, die eine bessere Unterscheidung und bietet eine größere Datenbank.

Über die Anzahl der Tests hinaus, die zum Nachweis eines Unbekannten zur Verfügung stehen,

verlassen sich einige Methoden hauptsächlich auf die Fermentation von Zuckern. Dieser Ansatz zur Identifizierung bietet nicht die notwendige Umgebung für jeden Organismus. Viele Bakterien

können Zucker nicht über einen fermentativen Prozess verwerten und werden übersehen

oder reagieren nur schwach mit diesen Methoden.

Der Zustand der anaeroben Taxonomie verschlimmert zusätzlich die Einschränkungen anderer Methoden. Die Taxonomie der anaeroben Bakterien basiert auf viel weniger Informationen und ist nicht so entwickelt wie die aerobe Taxonomie. Zum Beispiel ist die Klassifizierung von Clostridium botulinum auf der Fähigkeit des Organismus aufgebaut, eine oder mehrere Formen von Botulinum

Neurotoxin zu produzieren. Fünf morphologisch unterschiedliche Organismen können ebenfalls dieses Neurotoxin produzieren. Nach der aktuellen anaeroben Taxonomie sollten alle fünf dieser Organismen als C. botulinum klassifiziert (identifiziert) werden. Stämme dieser Arten

die das Toxin nicht produzieren, werden nicht als nicht-toxigenes C. botulinum klassifiziert, sondern z. B. als C. sporogenes. Würde man dieses Kriterium auch auf die aerobe

Taxonomie anwenden, würden alle Shiga-Toxin-produzierenden Spezies von enterischen Bakterien der Gattung Shigella zugeordnet werden.

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